Probenahme von Schaum

Probenahme von Schaum

Beitragvon adrian.baumann » Mi 4. Dez 2013, 13:24

Wie erfolgt die Probenahme von Schaum zur Bestimmung von Tensiden richtig?

Im Schaum herschen zwar dieselben Tensidkonzentrationen wie im Wasser aus dem der Schaum entstanden ist. Dennoch macht es Sinn, im Schaum die Tensidkonzentration und eventuell die Zusammensetzung zu messen. Der Schaum entsteht im Konzentrationspeak und bietet somit eine "Ereignisprobe mit Rückstellfunktion".

Bisher habe ich in einem Plastikeimer den Schaum gesammelt und mechanisch entlüftet. Das habe ich mit meinem 10 l Eimer 10 x gemacht --> 100l Schaummenge.
Diese die Rückstände im Eimer habe ich mit 100 ml deionisiertem Wasser in ein Becherglas überführt. Anschliessend habe ich zentrifugiert und den Überstand analysieren lassen.

- Hat jemand eine allgemeingültige Anleitung?
- Welche Probemengen sind sinnvoll?

Gruss Adrian
adrian.baumann
 
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Re: Probenahme von Schaum

Beitragvon Markus Baumann » Mi 8. Jan 2014, 13:44

Hallo Adrian
Es dürfte wohl schwierig sein eine repräsentative Probe zu entnehmen.
Von der Analytik von Hydraulikölen kenne ich noch den "Schaumtest" (ASTM D892). Hierzu wird eine definierte Menge Oel während einer definierten Zeit und Temperatur belüftet. Anschliessend wird das Schaumvolumen und Stabilität gemessen.
Evtl. könntest Du dies auch mit den Wasserproben machen. So könntest Du auch unter Laborbedingungen den Schaum erzeugen und durch den Vergleich vom Schaumvolumen Aussagen machen.

Hier ein Link zum Testbeschrieb ASTM D 892:
http://www.google.de/imgres?sa=X&rlz=1I ... ,s:0,i:185

Und dann noch eine Info von Schaumproblemen in Biogasanalgen:
http://www.sachsen-anhalt.de/fileadmin/ ... mizer_.pdf

Vielleicht hilft dies.
Gruess, Markus
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Re: Probenahme von Schaum

Beitragvon adrian.baumann » Di 14. Jan 2014, 09:19

Hallo Markus.
Danke für den Input. Das Problem ist eher herauszufinden was eingeleitet wurde. Wenn du am Morgen auf die Anlage kommst und diese aussieht wie im Anhang hast du kein Problem genügend Schaum zu haben. Die Auswirkung auf die Reinigungsleistung waren übrigens gering.
Gruss Adrian
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Schaum Biologie 13 08 30.pdf
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adrian.baumann
 
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